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Wilde Welpen III: Ich liebe meinen “Job”

Erstellt von Claudia am Dienstag 12. Februar 2008

Noch immer renne ich mit einem Grinsen im Gesicht durch die Gegend und frage mich, wie ich nur drei Wochen ohne auskommen konnte?

Wie eh und je knalle ich mich in den frühen Morgenstunden in die Kuschelecke der Welpen, trinke meinen Kaffee, schmuse, spiele und genieße … Wo waren sie, die kleinen Ausflüge in den Garten? Wo die wissbegierigen, neugierigen und treuen Knopfaugen? Oh, ich weiß genau, was mir gefehlt hat! An jedes Detail kann ich mich wieder erinnern … nein, nicht erinnern: Ich darf es erneut erleben.

Gemeinsam suchen wir unseren Alltagsrhytmus, all die großen und kleinen Elemente eines Pflege- und Welpentages. Wir entdecken zusammen den Futterball, den Turbo-Dog, die knifflige Flasche und rennen wie immer unserer Katze Jessie hinterher, die gelassen unseren Gartenspaziergang anführt.

Mehr denn je wird mir erneut bewußt, wie sehr ich meine selbstgewählte Freizeitbeschäftigung liebe. Keine Fahrradtour, keine Gymnastikgruppe, keine Hausfrauentätigkeit werden mir je das geben können, was ich mit den Pfleglingen erleben und spüren darf.

Beim ersten Erkunden des Intelligenzspielzeuges sticht besonders Gustav hervor. Er ist ausdauernder als seine Geschwister, gibt nicht auf, ehe er am Ziel ist. Er ist ein durch und durch lieber, anhänglicher Rüde von einzigartiger Pracht!

Aber auch Erin Brockovich und Franka haben einen kleinen Teil ihres liebenswerten Charakters bereits offenbart. Erin ist etwas zurückhaltender, wenig oder selten fordernd. Gibt man ihr Aufmerksamkeit, genießt sie es in vollen Zügen und kann stundenlange Kuscheleinheiten auf dem Schoß aushalten. Franka ist da schon etwas anders. Mit einem gewissen Schalk in den Augen und immer in Spiellaune zeigt sie sich. Sie wirkt unabhängiger als ihre Geschwister, so als wisse sie, dass nichts ihren Weg erschüttern kann.

Claudia Hauer


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